IVO forever!

Eine der herausragenden schwäbischen Tugenden, besonders in Ulm, ist das Beharrungsvermögen.
Insofern stellt es fast schon eine Zumutung für die Ulmer Bürgerseele dar, sich nach einem gefühlten Jahrhundert „Ivo“ ab der nächsten Wahlperiode an einen neuen Oberbürgermeister oder gar eine weibliche Oberrepräsentantin gewöhnen zu sollen. Dank seines besonderen Vornamens würde die Wahl des OB-Kandidaten der PARTEI eine elegante Lösung dieses Dilemmas eröffnen:

IVO für immerIvo Dommer, physiognomisch, physiologisch wie phonetisch eng an die vertraute Silhouette unseres hochgeschätzten Alt-OBs angelehnt (siehe Wahlplakat), bringt die besten Voraussetzungen mit, um die Ulmer/innen mit dem unwiderruflich bevorstehenden schmerzlichen Verlust ihrer hochgeschätzten Galionsfigur zu versöhnen. Auch wenn er sich gegen seine eigene PARTEI-Kollegin und mittlerweile doppelte Mutti Lisa Collins in Stellung bringt, und böse Zungen behaupten, er habe sich nur auf Grund seines Vornamens überhaupt auf die Kandidatenliste setzen lassen: Ivo Dommer ist derzeit eine der aussichtsreichsten Figuren im Ulmer OB-Wahlkarussell – wenn nicht für die angestrebte Position, so doch mindestens fürs Podest. Nicht zufällig zeigen die ersten Mitkonkurrent/innen der etablierten Parteien bereits Nerven und erhöhen den Werbedruck. Wir werden die Sache weiter beobachten.

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MUTTI und OB?

Dass Frau dank OB nicht nur sorglos schwimmen, radfahren, tanzen oder andere risikobehaftete Betätigungen ausüben kann, hat sich mittlerweile ja herumgesprochen.
Aber kann sie sich auch anderweitig exponieren, beispielsweise politisch tätig werden, sich gar in höchsten Ämtern engagieren? Haushaltslöcher statt Socken stopfen?
Was Mutti jenseits der Menopause alles kann, wird uns ja tagtäglich durch unsere allerwerteste Kanzlerin vor Augen geführt.
Eine, die im Gegensatz zu Merkel mit vollem Fug und Recht das Label „Mutti“ führt, will es in Ulm jetzt wissen, und setzt dabei voll auf die wundersame Wirkmacht der magischen Buchstabenkombination OB:

Mutti Lisa CollinsLisa Collins, in Ulm ansässige Exil-Irin, Mutter und erneut werdende Mutter, setzt sich aktuell als OB-Aspirantin für ihre Partei DIE PARTEI in Szene, um auch ULM die Macht der Mutti zu verleihen. Mit den Waffen einer Frau und Mutter wirft sie sich in den OB-Wahlkampf. Ob sie einen Jungen oder ein Mädchen erwartet, wollte sie uns nicht verraten, wirft jedoch ihre fortgeschrittene Schwangerschaft als Referenz in die Waagschale.

„Hauptsache das Ergebnis stimmt!“ ließ sie verlautbaren, und in Abwandlung eines alten Helmut Kohl-Ausspruches schob sie noch nach: „Entscheidend ist doch, was am Ende ‚rauskommt!“

Allerdings hat sie es mit einem namhaften Mitbewerber aus den eigenen Reihen zu tun: Ihr PARTEI-Kollege und mitkonkurrierender OB-Kandidat bringt aus dem Stand einen kaum zu überschätzenden Startvorteil mit, der eigentlich fast schon die halbe Miete ist: Es handelt sich um einen Mann, der den vertrauten Vornamen IVO führt, und deshalb eigentlich wegen subtiler psychologischer Manipulation des Wahlvolks schon im Vorfeld der OB-Wahl disqualifiziert werden müsste. Wir werden die Sache beobachten und weiter berichten.