NABADA? NACHBADA!

Ulmer Nachbaden: Schachtel in Seenot

Ulmer Nachbaden: Schachtel in Seenot

Mit Verspätung von anderthalb Wochen nach dem traditionellen Ulmer Nabada sind am gestrigen Mittwoch Nachmittag alle 25 Insassen einer Ulmer Schachtel baden gegangen – allerdings unfreiwillig, nachdem das Fahrzeug auf Höhe des Metzgerturms gekentert war.
Bei moderaten Strömungsverhältnissen konnten sich glücklicherweise alle unversehrt und aus eigener Kraft ans nahegelegene Baden-Württembergische Donauufer retten, dieweil die Schachtel „Donauspatz“ kieloben im Wasser liegenblieb.
Entgegen anders lautender Gerüchte handelte es sich bei der Havarie nicht um eine Spontanübung der beteiligten Rettungskräfte DRK, DLRG und THW. Ebensowenig handelte es sich um eine kalkulierte Aktion, mit der auf das Schicksal der Bootsflüchtlinge aufmerksam gemacht werden sollte. Auch die Behauptung, der 73-jährige Schachtelführer habe sich womöglich von seinem  Pokémon-Go-Spiel ablenken lassen, wurde umgehend dementiert. Wie die bedröppelten Nachbader einhellig verlauten ließen, handelte es sich um eine private Vergnügungsfahrt der feucht-fröhlichen Art, mit dem besonderen Akzent auf feucht. Ob ein Wassereinbruch oder ein Navigationsfehler des Schachtelführers den „Donauspatz“ letztlich torpedierte, muss noch untersucht werden. Wie auch immer, einmal mehr zeigte sich: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

 

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Fasten auf Schwäbisch

NEUES von RADIO NIRWANA (29)

Nassschnecke

„Was hat es eigentlich mit der sogenannten ‚Schwäbischen Auster‘ auf sich – ist die irgendwie mit der ‚Prärieauster‘ verwandt?“

Nein, wieder einmal handelt es sich um den viel gerühmten Erfindungsreichtum, mit dem die Schwaben die Welt beglücken. Um die Fastenzeit trotz Fleischverzicht nicht gar zu entbehrungsreich zu gestalten, kam die ‚Schwäbische Auster‘ nicht nur hierzulande auf den Teller, sondern mauserte sich in den letzten beiden Jahrhunderten sogar zum kulinarischen Exportschlager der Schwäbischen Alb. Kurz und gut, es geht um die ‚Helix pomatia‘, besser bekannt als Weinbergschnecke. So etwas wie die Sparversion der ‚echten‘ Auster, und demnach eine typisch schwäbische Spezialität. Übrigens in keiner Weise verwandt, verschwistert oder verbandelt mit der ‚Prärieauster‘, bei der es sich um einen berüchtigten Nüchternmacher (Hangover-Killer-Mixdrink) nach amerikanischer Rezeptur handelt – also eher um das Gegenteil maßvoller oder gar pietistisch geprägter Lebensart.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volle Pulle

NEUES von RADIO NIRWANA (28)

Fahrt zur Hölle

„Wenn man sich den Jahresverlauf in und um Ulm so anschaut, fällt auf, dass sich ein Event, Großereignis, Festvergnügen und Jubiläum oder auch ‚Feschtle‘ ans andere reiht. Wie geht das mit ‚Schaffe, spare, Häusle baue‘ zusammen?“

Ja, was glauben denn Sie? Meinen Sie etwa, wir vergnügen uns hier zum Spaß? Das macht doch schließlich auch jede Menge Arbeit!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pariser Nächte

NEUES von RADIO NIRWANA (25)

Pariser-Leben

‚Pariser Leben‘ war gerade auf einem Plakat in Ulm zu lesen. Wo findet denn in der hiesigen Region das wahre Nachtleben statt?“

Vielleicht versuchen Sie’s einmal im „Französischen Dorf“ in der Friedrichsau? Dort kann man den Zauber heißer Pariser Nächte bis um 24.00 Uhr lebensnah ausreizen. Auch sollen hinter den Kulissen gelegentlich echte Pariser zu finden sein. Vive la France!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spitzenjubiläum

NEUES von RADIO NIRWANA (18)

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„Warum regt sich eigentlich alle Welt über die langen Bauzeiten, z.B. beim Berliner Flughafen oder bei der Hamburger Elbphilharmonie auf? Das Ulmer Münster hat schließlich ganz 513 Jahre für die Fertigstellung gebraucht?

„Das ist wahr. Auch das ist ein weiterer schlagender Beweis, dass die Ulmer schon seit je und in jeder Hinsicht spitze sind.“

 

 

 

 

 

 

 

Boot und Spiele

NEUES von RADIO NIRWANA (17)

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Ist es wahr, dass am gestrigen Schwörmontag wieder Tausende verzweifelt versucht haben, per Boot die Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg zu überwinden?“

Das stimmt in der der Tat. Allerdings handelte es sich dabei nicht um Bootsflüchtlinge, sondern um desorientierte, alkoholisierte oder euphorisierte Nabader, die kein Land mehr gesehen haben.“