Weltrekord: ULM hat den Längsten!

Am 12. Juni 2016 um kurz nach 11.30 Uhr war es amtlich: Mit 161,53 Metern hält Ulm jetzt nicht nur den Höhenrekord für christliche Gotteshäuser, auch in der Horizontalen hat man diese historische Welt-Bestmarke aktuell eingestellt. Auf dem nun für immer fixierten Leberkäse-Längengrad zwischen Saumarkt (sic!) und Fischerplätzle wurde am Donauufer der längste, je am Stück gebackene Leberkäse der Welt gefertigt, und vom Ulmer OB Gunter Czisch höchstpersönlich zum massenhaften Verzehr freigegeben.
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Mit dieser einsamen Bestmarke dürfte einmal mehr der Ulmer Führungsanspruch in der Welt unter Beweis gestellt worden sein, auch wenn ein Grüppchen unverbesserlicher Tierschützer und Vegan-Aktivisten sich über den sinnlosen Tod der 13 Schweine echauffierte, die hier auf dem weltmeisterlichen Hochaltar geopfert wurden. Vereinzelt war gar das Unwort vom „Leberkäse-Porno“ zu hören. Derweil widmeten sich zünftige Metzgersleut‘ der anspruchsvollen Aufgabe, die aus 1300 Kg Fleischbrät gewonnene Leberkäse-Rohmasse schonend in den verzehrfähigen Garzustand zu überführen. Pünktlich zur Mittagszeit war es dann vollbracht: Nach dem feierlichen Anschnitt des definitiv derzeit längsten Schwabenstückes aller Zeiten wurde von den begeisterten Besuchermassen hemmungslos der Fleisches-Lust gefrönt und der weltmeisterliche Schwabenschmaus ging weg wie warme Semmeln.
Ein klarer Fall für die Leberkäse-Ambulanz an der Ulmer Uniklinik, Zitat:
„Die Spezialambulanz für Lebererkrankungen ist somit Ansprechpartner für alle Patientinnen und Patienten, bei denen der Verdacht auf eine Lebererkrankung (z.B. durch akuten Leberkäse-Abusus, anm. d. Red.) besteht oder eine bestimmte Lebererkrankung bereits diagnostiziert wurde. Die Betreuung unserer Patientinnen und Patienten erfolgt durch ein Ärzteteam mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Lebererkrankungen. Das diagnostische und therapeutische Vorgehen wird in regelmäßigen Konferenzen innerhalb unseres Ärzteteams besprochen. Wir legen besonderen Wert auf eine enge und gute Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen und stehen Ihnen für Ihre Fragen und Anregungen zur Verfügung.“

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Küchengerichte oder Gerüchteküche?

NEUES von RADIO NIRWANA (52)

DUU-Frust-Fraß an der Ulmer Uni?

DUU: Frust-Fraß an der Ulmer Uniklinik?

Wie der örtlichen Presse zu entnehmen war, herrscht am Ulmer Universitätsklinikum aktuell Unmut über die Qualität der Angestelltenverpflegung, seit die Küche in der Verantwortung der DUU liegt. Wird da wieder böswillig etwas hochgekocht, um dem Ansehen der DUU bewusst zu schaden?“

Sie wissen doch: Wenn ein Gericht ein Gerüchlein hat, kommen schnell die Gerüchte auf – vor allem, wenn an allen Ecken und Enden gespart wird. Aber in Sachen Gerüchteküche war die DUU ohnehin stets ein Spezialist für ein „G’schmäckle“ – speziell, was die Arbeitgeberleistungen und die Arbeitnehmerverhältnisse betrifft.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirchen-Asyl

NEUES von RADIO NIRWANA (39)

Papst Franziskus

Wie man hört, hat Papst Franziskus ja gerade die Kirchengemeinden dazu aufgerufen, den Flüchtlingen Zuflucht zu gewähren. Wäre denn nicht im Ulmer Münster reichlich Platz, um zahlreichen Asylsuchenden Unterkunft zu bieten?“

Im Prinzip schon. Allerdings gehört das Münster bereits seit 1530 nicht mehr zur katholischen Kirche, an die sich dieser päpstliche Appell gerichtet hat. Insofern kommt er für die heutigen Flüchtlinge leider genau 485 Jahre zu spät.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Na dann Prost!

NEUES von RADIO NIRWANA (36)

Traditions-Trinker

Ist es eigentlich ein Zeichen von Lokalpatriotismus, wenn man das Bier der ortsansässigen Großbrauerei trinkt, obwohl es einem eigentlich nicht schmeckt?

Das kommt ganz darauf an: es kann auch ein Zeichen von Traditionsbewusstein in dem Sinne sein, dass hinsichtlich des guten Geschmacks in den meisten Ulmer Lokalen eigentlich schon lange Hopfen und Malz verloren ist.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Flüchtlingsboote

NEUES von RADIO NIRWANA (34)

Ulmer Schachtel

Was hat es eigentlich mit den berühmten ‚Ulmer Schachteln‘ auf sich? Was ist denn da drin, ist das so eine Art Überraschungsei, oder eher so etwas wie eine Mogelpackung?“

Eher wohl letzteres. Eigentlich handelt sich um den Schmähbegriff für einen bestimmten Bootstyp, der seit dem Mittelalter für Einweg-Fahrten donauabwärts eingesetzt wurde, ab dem späten 17. Jahrhundert auch für verschiedene deutsche Auswanderergruppen, die in den Ländern des südöstlichen Europa ihr Heil suchten. Noch Anfang 1800 gelangten so tausende dieser Wirtschaftsflüchtlinge bis ins Mündungsgebiet am Schwarzen Meer. Für die dortigen Anrainer war es unmöglich, die Annahme der unbestellt eingetroffenen Schachteln samt Inhalt zu verweigern: schließlich konnte man die heimatsuchenden Schwaben auf ihren Einweg-Booten nicht so einfach wieder nach Hause schicken, wie man das heutzutage gerne mit asylsuchenden Bootsflüchtlingen handhabt.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mutti Adé!

NEUES von RADIO NIRWANA (33)

Mutti MerkelStimmt es wirklich, dass jüngst eine Asylbewerberin aus Ghana ihrer Tochter die Vornamen ‚Angela Merkel‘ gegeben hat? Und dass sie überdies einen schwäbisch anmutenden Nachnamen trägt?“

Ja, das ist wahr. Offiziell wollte die Frau damit ihre Dankbarkeit gegenüber der deutschen Bundeskanzlerin zum Ausdruck bringen. Allerdings lautet ihr Familienname ‚Adé‘. Ihre Tochter heißt jetzt also ‚Angela Merkel Adé‘. Deshalb wird mittlerweile gemunkelt, die ganze Aktion sei von der Opposition eingefädelt worden. Andere sehen darin einen Putschversuch Ursula von der Leyens, da das zuständige Standesamt Hannover keine Einwände gegen die Namensgebung erhoben hat.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwäbisch für Fischköpp

NEUES von RADIO NIRWANA (32)

Fischkopp

„Neulich ging ich in einem Neu-Ulmer Baumarkt gleich im Eingangsbereich an einer Palette vorbei, die groß mit: ‚KOI FUTTER‘ gekennzeichnet war. Dabei weiß doch jedes Kind, dass es dort keine Lebensmittel zu kaufen gibt?

Nein, was Sie gesehen haben, war nicht die schwäbische Übersetzung von ‚NON-FOOD‘, sondern offenbar der Hinweis auf ein Angebot für Fischfutter.“